Coromandel, die zweite

Posted by maren on January 1, 2009 in Fotos, Neuseeland |

Ach, es gaebe so viel zu berichten von dem Ausflug nach Coromandel. Und vor allem noch so viel mehr zu sehen. Wir haben naemlich leider unsere vorgenommene Etappe nicht geschafft, sondern sind am Montag leider nur bis Coromandel Town gekommen. Dier erste Teilstrecke (Auckland bis Thames) war einfach zu fahren: zwar darf man hier auf Autobahnen nur maximal 100 km/h fahren, aber im Vergleich zur zweiten Teilstrecke, die nur die halbsolang war (Thames bis Coromandel Town), erscheint einem das dann doch recht schnell. Zwei Anmerkungen zu neuseelaendischen Autobahnen: 1) es gibt eigentlich nur eine wirkliche Autobahn hier, mit der Nummer 1. Diese Autobahn entspricht mehr oder weniger deutschen Standards, sprich mit Mittelstreifen, gut ausgebaute Strassenbelaege und Strassenfuehrungen. 2) Sobald man aber auf eine andere (auch als Autobahn bezeichnete) Strasse wechselt, aehnelt diese Strasse im besten Sinne mehr einer Bundesstrasse. Besonders erwaehnenswert ist es aber, dass auf diesen “Autobahnen” Ampeln sind, private Haeusereinfahrten und sogenannte “One Way Bridges”. Davon gibt es hier in Neuseeland eine ganze Reihe. Dabei veraengen sich die Spuren auf nur eine einzige, die aber von beiden Richtungen genutzt wird. In den seltensten Faellen wird man bei diesen One Way Bridges per Ampellicht geleitet. Meistens muss man einfach schauen, wer gerade am besten die Vorfahrt hat :)
Naja, aber zurueck zur zweiten Teilstrecke. Nachdem Peter und ich eine kleine Rast im Ort Thames gemacht hatten und uber die sage und schreibe ca 500 Meter Einkaufsstrasse geschlendert sind, gings an der Westkuste entlang Richtung Coromandel Town. Kurz hinter Thames fing also eine ca 60 km lange Kuestenstrasse an (auch als Autobahn gekennzeichnet!). Und die Landschaft sieht einfach umwerfend aus. Peter und ich haben alle 5 Kilometer halten muessen, um die jeweiligen Ausblicke in Ruhe betrachten zu koennen. Am besten, ich zeige mal ein paar Fotos, dann wisst Ihr was ich meine:

Toll, oder? Das einzige Problem an der Fahrt waren die Serpentinen. Nach diesen 60 Kilometern hatten wir beide ganz schoen die Schnauze voll vom staendigen Hin- und Hergekurve. Wir haben uns dann entschieden, nicht mehr den laengeren Weg ueber die Ostkueste zurueck zu fahren (es war mittlerweile auch schon recht spaet), da wir wegen der anbrechenden Dunkelheit ohnehin nicht mehr die Attraktionen dort (Cathedral Cove, Hot Water Beach) haetten sehen koennen. Also haben wir es uns an einem Strand hinter Coromandel Town gemuetlich gemacht und wollten ein wenig ausruhen. Aber wie der Zufal es will, hat es prompt wieder angefangen zu regnen und es wollte auch nicht aufhoeren. Pech. Da kann man nix machen. Ausser: Coromandel ist noch lange nicht abgefruehsteckt und das naechste mal werden wir ein verlaengertes Wochenende nutzen, um uns die Halbinsel anzuschauen.

Liebe Gruesse und ein frohes neues Jahr allen!

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